Merkle Ringe und Schmuck Geschichte

Geschichte

Die älteste Trauringfabrik Deutschlands

Im Jahr 1853 von Carl Friedrich Merkle gegründet, war das Unternehmen vier Generationen lang im Besitz der Familie Merkle und produzierte am historischen Standort an der Grindelallee. Harald Carl Friedrich Merkle aus der vierten Generation war es schließlich, der dem Unternehmen den zuletzt genutzten Namen „HCF Merkle“ gab.

Die Firma wurde im Jahr 1993 durch den Hamburger Kaufmann und Juwelier Nils Friese übernommen, da eine Nachfolge in die fünfte Generation der Familie Merkle nicht in Betracht kam. Der neue Eigentümer modernisierte Merkle, entwickelte das Unternehmen maßgeblich weiter und führte die Traditionsmanufaktur so schließlich in das 21. Jahrhundert.

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Merkle im 21. Jahrhundert

Nach Jahren der erfolgreichen Fortführung der Geschäfte am alten Standort bezog das Unternehmen im Jahr 2005 ein neues Gebäude in Eimsbüttel im Deepenstöcken, dem jetzigen Firmensitz. Auf rund 800 Quadratmetern verwandelte sich die Firma Merkle hier hin zu einer teilautomatisierten Fabrik und begründete damit eine neue Tradition, welcher folgend bis heute modernste Technik eingesetzt wird. Neben Lasertechnik und Lötanlagen wird mit modernen und teilautomatisierten CNC-Dreh- und Fräsmaschinen produziert.

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Amodoro

In diesem Atemzug erfolgte 2009 auch der Schritt auf ein neues Feld: Die Firma Merkle entwickelte mit der Marke Amodoro einen der ersten Online-Trauring-Konfiguratoren weltweit, mit dem Endkunden auf innovative Art- und Weise erstmals vollumfänglich individuelle Eheringe von Zuhause aus gestalten konnten.

Dieser Konfigurator wurde eingebettet in ein starkes Partnernetzwerk, einem Zusammenschluss von unabhängigen Juwelieren und Goldschmieden in Deutschland und Österreich, die Merkles Vision bis heute teilen, Brautpaare dazu zu ermutigen, ihre ganz persönliche Idee von perfekten Eheringen zu verwirklichen.

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Recycling & Fairtrade Gold

Das Jahr 2009 stellte jedoch auch in anderer Hinsicht ein Jahr der Innovationen dar. Seit diesem Jahr verwendet die Firma Merkle ausschließlich Recycling Gold für die Fertigung von Ringen und setzt damit bis heute komplett auf Gold, dass sich bereits seit vielen Generationen im Umlauf befindet. Auch wenn sich die Spur zur ursprünglichen Herkunft des Goldes im Laufe der Jahrhunderte verliert, wurde damit ein entscheidender Schritt dafür getan, keine neuen Anreize mehr für den herkömmlichen, umweltschädlichen Goldabbau schaffen.
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Aus heutiger Sicht sagen wir als Firma Merkle: Das war eine gute Entscheidung. Denn seit über 10 Jahren bereitet es uns täglich Freude, mit Gold zu arbeiten, dass wir gut finden dürfen. Und damit nicht genug: Bieten wir auf Kundenwunsch neues, frisch gewonnenes Gold an, so tun wir dies seit dem Jahr 2016 ausschließlich im Rahmen unserer Fairtrade Gold Zertifizierung. So geben wir unseren Kunden sogar die direkte Möglichkeit, den kleingewerblichen Goldbergbau in Südamerika zu fördern und damit Bergarbeitern und ihren Familien ein gutes Leben zu ermöglichen. Es ist unser kleiner Beitrag für eine bessere Zukunft.
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Starker Partner des Fachhandels

Zu Beginn der 2020er-Jahre beginnt nun ein weiteres Kapitel. Mit Matthias Heerens, Thomas Junge und Benjamin Urland gibt es im Deepenstöcken neue Eigentümer, spannende Veränderungen und neue Herausforderungen, die die gesamte Branche betreffen.

Aber eines bleibt, und das ist der Kern der Firma Merkle: Ein flexibler und jederzeit verlässlicher, starker Partner zu sein für unsere Kunden, die uns seit Jahrzehnten schätzen.

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